Goldener Herbst - Mürber Apfelstrudel

Langsam fällt jetzt Blatt für Blatt, von den bunten Bäumen ab. 
Jeder Weg ist dicht besät und es raschelt, wenn man geht.[...]
(unbekannt)

Wir genießen gerade einen wunderschönen Herbst und eine Natur, die sich auf den Winter vorbereitet. Das gilt natürlich auch für Garten und Küche, wo die lagerfähigen Früchte in den Vordergrund treten - wie des Österreichers Lieblingsobst: der Apfel. 
Seine Vielseitigkeit sieht man schon, wenn man nur die Varianten des Apfelstrudels betrachtet: mit Blätterteig, mit gezogenem Strudelteig oder mit Mürbteig. Blätterteig und gezogenen Strudelteig selbst zu machen benötigt einiges an Erfahrung und Gott sei Dank gibt's diese Strudelteig-Varianten perfekt und bei Bedarf hauchdünn im Supermarkt um die Ecke. Apfelstrudel mit Mürbteig oder mürber Apfelstrudel geht ohne Fertigprodukte und auch ohne großen Aufwand :o)

Mürber Apfelstrudel

(ca. 8 Stk. = 1 Strudel)
.Strudelteig:
280g Mehl
1/2 Pkg. Backpulver
1 Prise Salz
180g Butter
40g Zucker
2 Eidotter
1 EL Milch
2 KL Wein

.Füllung:
750g Äpfel
Saft von 1 Zitrone
50g Rosinen
20g Zucker
1 TL Zimt

Mehl, Backpulver, Salz, Zucker, die zimmerwarme Butter und die Eidotter mit Milch und Wein rasch zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Frischhaltefolie einwickeln und 60 min im Kühlschrank parken.
In der Zwischenzeit die Äpfel schälen, Gehäuse entfernen und in Spalten schneiden. Zitronensaft unter die geschnittenen Apfelspalten mengen. Rosinen, Zucker und Zimt untermischen (gern mehr oder weniger, abhängig wie süß ihr den Strudel haben möchtet).
Den Mürbteig auf ein bemehltes Geschirrtuch setzen und ungefähr auf Backblech-Größe ausrollen. Die Apfel-Rosinen-Mischung darauf verteilen - dabei einen Rand von 5 cm freilassen.
Entlang der schmalen Seite den Strudel mit Hilfe des Geschirrtuches aufrollen. Die Enden zusammenschlagen und unter den Strudel stecken. 
Backrohr auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Strudel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech heben und 30 min backen. Kurz auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen. Noch warm oder auch später ausgekühlt genießen.

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